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Teil 1: Welche Kleidungsstoffe sind gut für Dein Kind? Naturfasern- Wolle, Baumwolle und Leinen


Mit der Geburt des ersten Kindes wird auch der Kauf von Kleidung zu einer besonders verantwortungsvollen Aufgabe. Ein Blick ins Etikett des Stramplers und Unsicherheit macht sich breit. Muss es immer Baumwolle sein oder sind Kunstfasern auch in Ordnung? Welche Stoffe sind am besten für mein Kind? Polyamid klingt plötzlich irgendwie gefährlich? Und was ist Tencel? Fragen über Fragen. Ich habe mich mal in der Fülle von Informationen durchgewühlt, um Licht ins Dunkle zu bringen. Dabei kannst Du auch gute Erkenntnisse für Deine eigene Kleidung gewinnen.

Soll Dein Kind nur Naturfasern tragen oder sind chemische Fasern auch ok? Bei diesem Thema gehen die Meinungen auseinander. Dabei haben beide Garnarten ihre Vor- und Nachteile. Heute schauen wir uns mal die Naturfasern genauer an. Naturfasern stammen aus natürlichen Quellen wie Pflanzen und Tierhaare und sind ohne chemische Umwandlungsreaktionen direkt verwendbar.

Wolle (Abk. WO) ist eine tierische Naturfaser. Die Tiere werden geschoren und das Haar wird zu Garn versponnen. Wolle speichert Wärme und ist somit perfekt für die kalten Jahreszeiten. Sie kann auch viel Feuchtigkeit aufnehmen und leitet diese auch schnell ab. Somit ist sie bestens geeignet für kleine Kinder, da diese viel Schwitzen, um ihre Körpertemperatur zu regulieren. Reine Wolle wird jedoch selten bei Kinderkleidung eingesetzt, da sie etwas kratzig sein kann. Durch den hohen Fettgehalt ist Wolle antibakteriell und hat eine Selbstreinigungsfunktion. Will man Wolle jedoch zusätzlich Reinigen ist Vorsicht geboten. Sie darf nicht zu heiß gewaschen werden. Sollte Dein Kind allergisch auf Tierhaare sein, könnte es ebenfalls zu Problemen kommen.Baumwolle (Abk.: CO) wird aus den Samenhaaren der Baumwollpflanze hergestellt. Sie nimmt gut Feuchtigkeit auf und ist hautfreundlicher als tierische Wolle. Sie ist leicht zu reinigen und zu färben. Daher gibt es auch so tolle bunte Kinderkleidung aus Baumwolle. Auch bei Baumwolle sollte man jedoch etwas vorsichtiger sein beim Waschen. Wie tierische Wolle mag auch Baumwolle kein heißes Wasser. Baumwolle knittert gerne und trocknet langsamer.

Leinen (Abk.: LI) wird aus den Naturfasern der Flachspflanze hergestellt und gilt als umweltschonend in seiner Herstellung. Es wärmt den Körper im trockenen Zustand und kühlt ihn wenn es Feuchtigkeit aufnimmt. Also eine perfekte Klimaanlage für den Körper. Leinen ist wie Wolle antibakteriell und leicht zu reinigen. Knitter aber sehr stark und schnell.

Zusammengefasst kann man sagen, dass natürliche Fasern vor allem für Kinderkleidung, die direkt auf der Haut getragen wird, perfekt sind.

Bei Naturfasern wie Baumwolle und Wolle sollte man vor allem auf das GOTS-Siegel achten. Dieses Siegel hat strenge Standards der International Working Group on Global Organic Textile. Die Kontrolle der Standardeinhaltung erfolgt über die gesamte Herstellungskette des Garns. Und auch die verarbeitenden Unternehmen werden kontrolliert. Eine GOTS- zertifizierte Marke in unserem Shop ist zum Beispiel Sense Organics oder Fred’s World. Auch verbreitet ist das Öko-Tex 100- Siegel. Solche Kleidung findest Du bei uns von Vaude und AlbaBaby. Mehr über existierende Siegel gibt es bei Utopia der Webseite für nachhaltigen Konsum nachzulesen.

Im zweiten Teil erzähle ich Dir, was es mit den Kunstfasern wie zum Beispiel Polyamid oder Viskose für Kinderkleidung auf sich hat. Bleib dran! 😉

2 Kommentare zu “Teil 1: Welche Kleidungsstoffe sind gut für Dein Kind? Naturfasern- Wolle, Baumwolle und Leinen

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