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Unsere 4 besten Waschtipps


Puh! Immer dasselbe! Waschmaschine auf und dann der Schock: Das knallrote T-Shirt ist ausgeblichen und nun eher lachsfarben. Das neue weiße Oberteil ist beim genauen Hinsehen irgendwie grau. Und der weiche Lieblingssweater ist verfuselt und der Stoff arg strapaziert. Hilfe! Und dabei hat man doch die Waschanweisungen genau befolgt! Tatsächlich reicht das meistens nicht aus um Kleidungsstücke auch nach mehrmaligem Waschen möglichst wie neu aussehen zu lassen.

Es gibt ein paar einfache Tricks die dabei helfen, möglichst lange Freude an den Lieblingsstücken zu haben. Unsere 4 besten Waschtipps…

Jeans immer separat waschen

Irgendwie kennt das wohl jeder: Der Büro- oder Schreibtischstuhl ist noch gar nicht so alt aber trotzdem sieht der Stoff der Stuhlfläche abgewetzt und rau aus. Das liegt an der täglichen Beanspruchung durch zumeist Jeanshosen-Popos! Jeans ist ein sehr robustes und abriebfestes Material, das nicht umsonst zu Levi Strauss Zeiten als perfektes Textil für die Goldgräber entdeckt wurde. Da diese während ihrer Arbeit häufig knieten und auf dem Hosenboden herumrutschten brauchten sie Bekleidung, die härteren Beanspruchungen stand hielt. Reibt nun dieser robuste Jeansstoff an empfindlicheren Textilien wie etwa Baumwolle oder Jersey, werden die weniger robusten Stoffe stark strapaziert. Den weichen Lieblingssweater also nicht in die Jeanswäsche geben, sondern lieber mit anderen Jerseystoffen waschen.

Weißwäsche oder Buntwäsche?

Kilenda WaschtippsDas A und O vor dem Waschen ist das richtige Sortieren der Wäsche. Bei der Weißwäsche tut man sich häufig schwer, weil viele Kleidungsstücke nicht durchgängig weiß sind, sondern ein farbiges Muster, Punkte, Streifen oder Ähnliches aufweisen. Gibt man diese mit in die Buntwäsche, vergrauen die weißen Anteile zumeist. Solche Textilien können ruhig zusammen mit den einfarbig weißen Kleidungsstücken in die Trommel wandern! Aufgrund der Beschaffenheit des zwei- oder mehrfarbigen Stoffes wird bereits in der Herstellung darauf geachtet, dass die Farben nicht “ausbluten”, also abfärben. Kleiner Tipp: Wer bei sehr farbenfroh gestreiften Weißtextilien auf Nummer Sicher gehen will, kann diese das erste Mal von Hand waschen.

Kein Vollwaschmittel bei bunten Textilien

Schwarzwaschmittel für Schwarzes, Feinwaschmittel für Feines, Wollwaschmittel für Wolle, spezielles Waschmittel für Sporttextilien… Die Auswahl an verschiedenen Waschmitteln füllt in Supermärkten und Drogerien längst mehr als nur ein kleines Regal. Tatsache ist, dass es sich durchaus lohnt, nicht nur ein Waschmittel für alle Textilien im Haus zu haben. So sollte man farbige Textilien beispielsweise nie mit Vollwaschmittel waschen, da diese Weißmacher enthalten, die die Farben ausbleichen. Sonst wird aus dem marineblauen Lieblingsshirt nach dem Waschen schnell mal ein verblichenes blaues Arbeitsshirt.

Weichspüler oder kein Weichspüler?

Es gibt einige Textilien, die besser ohne Weichspüler auskommen. Bei Handtüchern, Badetüchern, Trockentüchern etc. beispielsweise sollte auf den “Weichmacher” verzichtet werden, da er die Feuchtigkeit in den Fasern bindet und nicht mehr so gut aufnimmt (er wirkt quasi “imprägnierend”). Wer trotzdem nicht auf weiche Handtücher verzichten mag, kann sich mit einem kleinen Trick behelfen und etwas Essigessenz in die Weichspülkammer geben. Der Essig entfernt den Kalk aus den Fasern und macht so die Wäsche schön weich.

Auch bei Jeans muss kein Weichspüler verwendet werden. Insbesondere bei Stretchjeans sollte auf jeden Fall darauf verzichtet werden, da der Weichspüler die synthetischen Fasern zerstören und zu unschönem Ausleiern führen kann.

Kilenda Waschtipps WeichspülerKleidungsstücke aus Naturwolle kommen besser ohne Weichspüler aus, da sie sonst ihre Spannkraft verlieren. Generell müssen Wollpullis nicht jedes Mal gleich nach dem Tragen in die Waschmaschine wandern. Es reicht schon aus, sie eine Nacht draußen aufzuhängen und “auszulüften” oder sie vielleicht sogar beim Duschen mit ins Bad zu hängen. Die hohe Luftfeuchtigkeit sorgt dafür, dass sich die Naturfasern der Naturwolle von allein wieder gerade ziehen.

Sporttextilien wie Lauf- oder Skibekleidung sollten nicht mit Weichspüler gewaschen werden. Für die Funktionsbekleidung werden halbdurchlässige Membranen verwendet, die den Schweiß optimal nach außen transportieren. Weichspüler verkleben die Faserstruktur und beeinträchtigen so die Feuchtigkeitsregulation.

 

Wenn Ihr mal wissen wollt, was eigentlich die ganzen verschiedenen Pflegesymbole in Euren Kleidungsstücken bedeuten schaut doch mal hier. Für uns bei Kilenda ist übrigens richtiges Waschen äußerst wichtig, damit Ihr und Eure Kleinen möglichst lange Freude an unserer Kleidung habt! 🙂

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