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Nie wieder Babybörse


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Oder was mache ich bloß mit fünf Schneeanzügen?

Nadine und ich kennen sich von früher aus der Uni. Vor einem guten halben Jahr hat sie das erste Mal etwas bei Kilenda gemietet. Zeit für mich, sie auf einen Kaffee einzuladen und nachzufragen wie das bei ihr eigentlich mit der Kinderkleidung für ihren einjährigen Sohn Johann läuft. Die Perlen unseres Gesprächs hab ich für euch mal rausgepickt!

 

Hallo Nadine, warst Du schon mal auf einer Babybörse?

Genau einmal. Meine Freundinnen haben mich mitgenommen. Da war Johann noch nicht mal geboren und sie meinten ich bräuchte ja unbedingt jetzt schon Sachen für ihn und da bekäme man gut welche. Keine fünf Minuten waren wir da und ich stellt fest: Es ist laut, es ist unordentlich und es herrscht Krieg. Es war nichts für mich. Doch gute Miene zum bösen Spiel, ich wollte dem Treiben eine Chance geben. Wir arbeiteten uns also von Stand zu Stand. Die Freude war groß als ich etwas fand was mir gefiel – doch Fehlanzeige, die falsche Größe. Ich suchte mich durch die Berge und fand nichts. Nach gefühlten drei Stunden verließen wir die Babybörse. Für Johann hatte ich nichts – ich war gestresst und es war klar, da geh ich nie wieder hin!

Das ist genau das gleiche Bild, das ich auch immer von Babybörsen hatte. Entweder Magdeburg ist da ein schlechtes Beispiel oder es gibt es noch irgendetwas, was ich übersehen habe, dass die Beliebtheit rechtfertigt. Hast Du schon mal versucht auf den einschlägigen Online-Babybörsen etwas zu finden?

Ja klar, wie jeder halt. Ich wollte aber keine von diesen „Friss-oder-Stirb“ Grabbelkisten mit 100 Stücken für 100€, sondern etwas Schönes und da wird es schon echt kniffelig. Meine ersten Gehversuche scheiterten kläglich, da ich immer überboten wurde – naja und weil das Suchen so lang dauerte habe ich dann irgendwann die Geduld verloren.

Im Juni hat mich dann irgendwas geritten, das ich meinte einen Schneeanzug zu brauchen. Am besten so ein High-Tech-Teil mit 20.000 mm Wassersäule, extra Winddicht und abriebfesten Knien. Ich meine, wer kennt die Situation nicht, wenn Kinder im Alter von 3 bis 9 Monaten Schneeböen, Regenschauern und Orkanstürmen auf Gedeih und Verderb ausgesetzt sind. Mit der Erfahrung im Hinterkopf, dass ich auf der Online-Babybörse wohl eh wieder überboten würde, suchte ich gleich 5 auf einmal und gab Gebote ein. 4 Stück waren so lala, da war mein Gebot 1€. Einen fand ich gut, da traute ich mich auf 10€.

Wer glaubt‘s – ich war scheinbar die Einzige auf der Suche nach High-Tech-Survivals-Winteroveralls – ich gewann also alle 5 Auktionen. Natürlich wusste ich zu dem Zeitpunkt nicht welche Größe Johann zukünftig haben wird. Tja und als es dann tatsächlich so ein bisschen Kalt wurde (also +10°C und Sonnenschein wie im letzten Winter, wo die Frühblüher sich schon an Heiligabend aus der Deckung trauten) da hat keiner gepasst und ich fragte mich nur noch „was verflucht noch eins mache ich jetzt mit den fünf Schneeanzügen?“

Hehe – und was hast Du damit gemacht?

Tja zwei bekamen meine Freundinnen, die anderen drei liegen auf dem Dachboden. Und dann hatte ich so einen 5€ Gutschein für Kilenda in meinem Mailpostfach. Da ich Dich von früher her kannte, wusste ich bei Kilenda haut man mich nicht über Ohr und hab‘s ausprobiert.

Und wir hatten so einen „High-Tech-Survival-Overall“ in der passenden Größe?

Nee, jetzt war ich ja schlauer und wusste, dass Johann nur faul in seinem Kinderwagen rumliegt, gelegentlich mal bisschen wackelt und das ich einen Teufel tun werde um bei Wind und Wetter mit ihm draußen zu sein.

Haha und was wurde es dann stattdessen?

So ein Sigikid Fleeceoverall, der ist dick und warm und reichte in Kombination mit unserem Kinderwagen für jedes ach so abscheuliche Wetter. Das coole war, den habe ich erst in der 68  gemietet und einen Monat ging der zurück, weil ich die 74 bis zum Ende des „Winters“ brauchte. Das war genial! Gleiches habe ich mit so einer Jacke von Noppies gemacht. Für 50€ hätte ich die nie und nimmer gekauft. Nach einem Monat war die 68 zu klein. Nach drei Monaten war die 74 auch zu klein und jetzt haben wir die Größe 80. Aber in spätestens 2 Monaten ist die zu warm für ihn und ihr kriegt die wieder zurück.

Das heißt der einzige Grund bei uns zu mieten war ein 5€ Gutschein?

Nee, das war nur der Auslöser. Was mir bei euch richtig gut gefällt ist, dass ich bei euch mit niedrigem Suchaufwand und wenig Stress das Passende finde. Und am besten finde ich, dass ich viele Sachen einfach austesten kann. Ich hatte das schon so häufig, dass ich irgendwo so ein „Schnäppchen“ mitgenommen habe und es lag nach einem Monat immer noch ungenutzt im Schrank. Bei euch zahl ich dann einen Bruchteil des eigentlichen Preises und nach einem Monat weiß ich, ob das Stück zu meinen Lieblingsstücken für Johann gehört oder ich es besser nie angefasst hätte. Naja und dann geht’s halt einfach zurück und es nutzen noch andere weiter – das gibt mir ein gutes Gefühl!

Du kaufst ja bestimmt auch noch vieles, was machst Du mit den gekauften, zu klein gewordenen Sachen? Ich nehme an, auf die Babybörse stellst Du Dich nicht?

Um Gottes Willen – Für einen Euro pro Stück sich auf die Babybörse stellen? Dann diskutiert man noch ob ein Euro nicht zu teuer wäre? Und am Ende hab ich die Standmiete raus? Nein auf keinen Fall. In der Regel: Kiste auf, Stück rein, Kiste zu. Und wenn die Kiste voll ist, bringe ich die zu so einem Diakonie-Shop. Da kann ich mir sicher sein, dass das noch gut genutzt wird.

 

Kennst Du die Erfahrungen von Nadine? Was hast Du so erlebt? Was waren Deine Tops und Flops auf Babybörsen?

 

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Viele Grüße Hendrik

Über Hendrik

Eigentlich habe ich mal Maschinenbau studiert, doch jetzt vermiete ich Babykleidung. Mit diesem Satz sprenge ich jede Unterhaltung. Kinder habe ich (noch) keine, aber ich freue mich schon jetzt darüber, dass ich mir für die Zukunft die perfekte Art und Weise geschaffen habe meine Jungs und Mädels passend einkleiden zu können 😉