Umstandsmode für den Sommer von Esprit
Posted on

Umstandsmode im Sommer? Ich freu mich drauf!


Umstandsmode im Sommer T-Shirt von bellybuttonIch bin jetzt im dritten Monat schwanger und wie wohl für jede Frau, die ihr erstes Kind bekommt, ist das gerade eine total spannende Zeit für mich. In der ersten Zeit hatte ich ganz schön mit der Umstellung meines Körpers zu kämpfen. Denn obwohl man noch gar nicht so viel gesehen hat, war mir schon ziemlich häufig übel. Seit einigen Tagen ist es zum Glück deutlich besser geworden. Man sagt ja auch, dass diese „Begleiterscheinungen“ in den ersten 12 Wochen am häufigsten sind.  Irgendwo habe ich auch gelesen, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass es ein Mädchen wird, wenn einem häufiger übel ist? Ich bin gespannt, denn mein Freund und ich wollen uns überraschen lassen. (Obwohl wir natürlich schon fleißig in unserem Buch mit Namensvorschlägen Kreuze machen, sowohl bei Jungs- als auch bei Mädchennamen.)

Was mir anfangs gar nicht so bewusst war – jetzt aber immer deutlicher wird – ist die Tatsache, dass die Klamotten im Laufe der Zeit immer enger werden. Ok, es sind nicht die Klamotten, die enger werden, sondern mein Bauch, der größer wird. Aber das Ergebnis ist dasselbe: Die Sachen passen entweder gar nicht mehr oder drücken so doll, dass es keinen Spaß mehr macht, sie anzuziehen. Jetzt steht schon bald der Sommer vor der Tür und ich musste mich wohl oder übel (<- haha!) damit beschäftigen, dass mein Kleiderschrank deutlichen Ergänzungsbedarf hat. In diesem Zusammenhang läuft einem das Wort „Umstandsmode“ zwangsweise über den Weg. Ehrlicherweise konnte ich mich damit zunächst überhaupt nicht anfreunden. Denn – ich gebe es zu – ich achte schon sehr darauf, wie ich mich kleide. Daran zu denken, meine zum Teil kaum getragenen Tops gegen schlabbrige Shirts aus Dehnstoff einzutauschen, hat mir schon einige Kopfschmerzen bereitet. Zum Glück kam dann doch alles anders …

Unbegründete Skepsis

Umstandsmode für den Sommer Kleid von mara meaMan könnte natürlich sagen: Moment mal, für die paar Monate kann man doch auch mal auf Trends und aufs Schicksein verzichten. Aber warum eigentlich? Gerade in der Schwangerschaft verändert sich der Körper andauernd. Da gibt es durchaus den ein oder anderen Tag, an dem man mit seinem Äußeren nicht so ganz zufrieden ist. In solchen Momenten können schicke Klamotten dafür sorgen, dass man sich dennoch wohl in seiner Haut fühlt. Und fühlt Mama sich wohl, fühlt Baby sich auch wohl – so einfach ist das.

In der letzten Woche habe ich mich nun endlich aufgerafft und mich etwas eingehender mit dem Thema „Umstandsmode“ beschäftigt. Es wird jetzt tatsächlich langsam Zeit, aber bislang hatte ich dazu einfach keine Lust. Und was soll ich sagen: Ich war ehrlich überrascht, wie viele Möglichkeiten man auch in der Schwangerschaft hat, mit tollen Klamotten durch die Gegend zu laufen. Gerade für den Sommer gibt es wirklich enorm viele tolle Oberteile und Röcke, die sich auf den ersten Blick von meinen „normalen“ Outfits überhaupt nicht unterscheiden. Tolle Farben und Muster, tolle Schnitte, die den Bauch zum Teil phänomenal kaschieren. Und – das Allerwichtigste – die Sachen sind auch noch superbequem zu tragen. Man muss zum Teil dabei auch gar nicht auf seine Lieblingsmarken verzichten, denn viele Hersteller haben auch Kollektionen für Schwangere im Programm, die mit derselben Sorgfalt designt und hergestellt werden wie der Rest. Darüber hinaus gibt es auch ein paar sehr spannende Firmen, die sich komplett auf Schwangerschaftsmode spezialisiert haben – einfach toll!

Wohin mit der Umstandsmode, wenn das Kind geboren ist?

Umstandsmode für den Sommer kurze Hose von NoppiesWährend ich also ziemlich euphorisch war, weil die Auswahl wirklich riesig ist und auch meinen Geschmack absolut trifft, habe ich mich irgendwann gefragt, was ich eigentlich mit den Klamotten mache, wenn ich Mama bin und der Bauch sich wieder aufs Normalmaß reduziert hat? Ist ja irgendwie schon doof, mehrere hundert Euro zu investieren, und dann braucht man das Ganze nicht mehr bis zur nächsten Schwangerschaft oder eventuell überhaupt nicht mehr. Deshalb finde ich es große Klasse, dass mir eine Freundin von kilenda erzählt hat. Dort kann man die Sachen ganz einfach mieten. Tragen solange es mir passt und dann einfach zurückschicken, sodass sich jemand anders an den Sachen freuen kann – ist doch genial! So spar ich mir Geld, Stress auf Online-Auktionen und die Umwelt kann sich gleich mit mir freuen.

Ich gebe es zu: Mittlerweile bin ich ein großer Fan von Umstandsmode – auch wenn ich den Begriff immer noch nicht leiden kann … 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *